Auch zu Corona "Rückzugsoase"

Interview mit Hans Wieser: Salzkammergut liegt auch bei heimischer Jugend im Trend

wolfgang weitlaner1St Wolfgang - "Die Reisefreiheit werden wir ziemlich sicher wieder genießen. Für die Wolfgangsee-Region bedeutet das, dass wieder vermehrt Gäste aus anderen Ländern kommen und wir sehr gerne Gastgeber sein werden. Bis dahin sind wir weiterhin zuversichtlich, denn die Österreicher schätzen den Urlaub im eigenen Land sehr", erklärt Hans Wieser, Geschäftsführer von der Wolfgangsee-Tourismus-Gesellschaft http://wolfgangsee.at , gegenüber pressetext.

Auftrieb für Umweltbewusstsein

Lag der Urlauberanteil von Österreichern in "normalen" Jahren bei 34 Prozent, war er im Corona-Sommer 2020 immerhin bei 60 Prozent. "Generell sind wir im Salzkammergut in einer guten Lage, denn wir gelten seit Jahren wieder als 'in'. Das gilt auch für Jugendliche, die gerne wie noch nie auf die Berge steigen oder Skitouren unternehmen", so Wieser. Das Salzkammergut werde als "Rückzugsoase und Wunschdestination" wahrgenommen.

"Die Produkte, die wir transportieren, sind See und Berg in Kombination mit Wandern, Rad, Bergsteigen - und auch Skitouren - und vor allem Kulinarik. Auch das Thema Umwelt rückt immer mehr in den Fokus", meint Wieser. Das private Reisen werde einen Aufschwung erleben. "Das heißt im Umkehrschluss, dass die Mobilität ein noch größeres Thema spielen wird als bisher. Wir arbeiten diesbezüglich an einem Mobilitätsticket Salzkammergut, das den öffentlichen Verkehr auf der Straße, auf der Schiene und auf dem Wasser vereint." Große Bedeutung werde auch das Thema der "letzten Meile" - vom Flughafen, Bahnhof oder der Busstation bis zum Quartier - haben.

Tradition gelebter Gastfreundschaft
Wieser stimmt nicht in den Chor jener mit ein, die behaupten, man müsse jetzt umstellen und ausschließlich auf Qualitätstourismus setzen. "Ein Familienvater, der mit seiner Familie nur ein verlängertes Wochenende urlaubt und ein günstiges Quartier sucht, ist genauso ein Qualitätsgast", unterstreicht Wieser. Das gelte für Tages-Ausflugsgäste natürlich auch.

"Wir haben am Wolfgangsee ein sehr ausgewogenes Verhältnis von Gästebetten (es sind derzeit 8.500) zu Einwohnern (rund 8.000). Seit dem Mittelalter sind wir Gastgeber, damals waren es Pilger die uns zu Tausenden besuchten, heute kommen unsere Besucher von überall her und genießen die Schönheiten der Region", so Wieser.

"Dass Destinationen wie der Wolfgangsee und das Salzkammergut beste Voraussetzungen für eine zeitgemäße und moderne Urlaubsdestination bieten, liegt neben der hohen Tourismus-Affinität der Bewohner an der hervorragenden Kombination von Wandern, Radfahren und Wassersport, der hochwertigen Kulinarik und dem ganzjährig optimalen Klima", führt Wieser aus. Geschätzt werde von den Gästen auch, dass es ausschließlich familiengeführte Unterkünfte gibt. Auch als Gast bekomme man sehr leicht Kontakt zu Einheimischen.

Erst kürzlich ging die nagelneue Zwölferhornseilbahn, die in 10,48 Minuten von St. Gilgen auf den St. Gilgener Hausberg fährt und dabei 908 Höhenmeter überwindet, in Betrieb. Auch in luftiger Höhe gibt es eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten - ganzjähriges Wandern, Paragliding, Mountainbiking und Tourengehen.

Quelle: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner

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