Nannerl Mozart Fest 2019 in St. Gilgen

Nannerl Mozart Fest 2019 in St. Gilgen

Zur Erinnerung an den Geburtstag von Mozarts Schwester Maria Anna, „Nannerl“ genannt, findet heuer zum 19. Mal das St.Gilgner Nannerl Mozart Fest statt!

Nannerl kam in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1751 in Salzburg in der Getreidegasse zur Welt. Nannerl stand als große Schwester des berühmten Komponisten stets etwas im Schatten. Sie heiratete im August 1784 in der Pfarrkirche St.Gilgen einen Rechtsnachfolger ihres Großvaters, den Pfleger und Richter Johann Baptist von Berchtold zu Sonnenburg. Außer den fünf Kindern aus den ersten zwei Ehen des Ehegatten, umsorgte sie drei eigene Kinder. 17 Jahre verbrachte Nannerl in St. Gilgen und zog nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1801 wieder nach Salzburg, wo sie Klavierunterricht gab und für die Mozartbiographen zu einer unschätzbar wertvollen Informationsquelle wurde. Sie erblindete und starb 1829 im Alter von 78 Jahren.

Nannerl Mozart spielte hervorragend Klavier und verfasste auch Kompositionen, von denen keine einzige überliefert ist. Ihr künstlerischer Werdegang war – wie im 18. Jahrhundert für Künstlerinnen üblich – stark von einem männlichen Partner bestimmt und abhängig.

Programm:

Freitag, 28. Juli 2019 | 20.00 Uhr:


Konzert in der Pfarrkirche
„Programm mit Werken der gesamten Mozart Dynastie“
Festliche Musik von Vater Leopold, Schwester Nannerl, W.A. Mozart, Söhne Carl Thomas und Franz Xaver.
Es spielen die Salzburger Kammersolisten mit Klaviersolistin Sylvia Mayrhofer, Claudia Michel – Sopran, Mantas Gacevicius – Bariton.
Florian Beer – Orchesterleitung.
Programmgestaltung Prof. Alois Aigner

Freiwillige Spenden erbeten!

Sonntag, 28. Juli 2018 | 11.00 Uhr:

Nannerl-Matinee

„Gedenken des 235. Hochzeitstages und des 190. Todesjahres von Maria Anna von Berchtold zu Sonnenburg, geb. Mozart.

Es liest Augustin Kloiber. Musikalische Umrahmung Nannerl Trio.

Im Garten des Heimatkundlichen Museums. Bei Schlechtwetter im Gasthof zur Post.

Kartenvorverkauf ( € 20,--) im TVB St.Gilgen, Tel. +43 (0) 6227 2348 und im Heimatkundlichen Museum, Tel. +43 (0) 6227 2642.

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